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Nicht-medikamentöse Behandlung

Auch mit nicht-medikamentösen Formen der Behandlung bzw. der körperlichen und geistigen Aktivierung und Entspannung gibt es positive Erfahrungen. Sie können körperlich und geistig aktivieren oder beruhigen, die Stimmung verbessern, Fähigkeiten fördern und das Selbstbewusstsein stärken.
Ärztlich verordnet werden können Physiotherapie (Krankengymnastik), Ergotherapie und Logopädie.

Die Physiotherapie dient dabei der Behandlung von Bewegungseinschränkungen. Ergotherapie bezieht sich auf die Selbstständigkeit der Betroffenen im Alltag und Logopädie ist bei Sprach- und Schluckproblemen angebracht.

Aber auch kognitive Anregung im Alltag durch Gespräche, Vorlesen, Ansehen von Fotos und Filmen, Hören von Musik oder angenehme Tätigkeiten können die Gedächtnisleistung und die Stimmung verbessern.

Angemessene körperliche Aktivität fördert nicht nur Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn, sondern wirkt sich auch günstig auf Alltagsfähigkeiten und Eigenständigkeit aus.

Der Lebensraum (Wohnräume, Bad, Garten) kann so gestaltet werden, dass Demenzkranke Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit finden (Milieutherapie).

Des Weiteren gibt es zahlreiche Konzepte und Methoden, die je nach individueller Situation und Persönlichkeit hilfreich sein können.

Quelle:

Kurz (2012). Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen. Ein kompakter Ratgeber. 22. aktualisierte Aufl.
Berlin: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., S. 23ff.