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Tipps für Betroffene

  • Wenn Sie meinen, dass mit Ihrem Gedächtnis etwas nicht stimmt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser.
  • Medikamente und verschiedene Therapien können den Krankheitsverlauf verzögern und die geistige Leistungsfähigkeit günstig beeinflussen.
  • Lassen Sie sich beraten. Informieren Sie sich über ihre Krankheit und deren Verlauf. Wenden Sie sich z. B. an die regionalen Alzheimer-Gesellschaften oder das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: 01803/17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz).
  • Scheuen Sie sich nicht, die Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn zu informieren. Dann werden Sie Verständnis und Unterstützung finden. Sagen Sie ihnen, dass Sie in Zukunft mehr Hilfe brauchen werden.
  • Treffen Sie Vorsorge in rechtlichen Angelegenheiten, damit das geschieht, was Sie wünschen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Testament. Lassen Sie sich dabei beraten.
  • Sie können noch vieles alleine erledigen. Doch suchen Sie, wenn nötig, Unterstützung, z. B. bei Geldangelegenheiten, bei Behörden, im Haushalt.
  • Bleiben Sie körperlich und geistig aktiv. Halten Sie den Kontakt zu anderen Menschen aufrecht.
  • Tun Sie Dinge, die Ihnen Freude machen. Auch mit der Diagnose „Demenz“ oder „Alzheimer“ können Sie ein lebenswertes Leben führen.

Quelle:

Matter & Freter (2012). Alzheimer – Was kann ich tun? Erste Hilfe für Betroffene. 13. überarbeitete Aufl.
Berlin: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., S. 20f.