Tipps – Hilfreiches für Umgang und Kommunikation

Für den Umgang und die Kommunikation mit Menschen mit Demenz gibt es kein Patentrezept, sie müssen immer im Zusammenhang mit ihrer individuellen Biographie und ihrem individuellen Charakter gesehen werden. Dennoch gibt es kleine Hilfestellungen wie z.B. das ABC der Kommunikation mit Menschen mit Demenz der Demenz Partner-Initiative .

Download " 11 Tips zur besseren Verständigung"


 

A

Aufmerksam sein. Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch. Hören Sie gut zu und nehmen Sie das Gesagte ernst. So können Sie vielleicht herausfinden, wie Sie den Menschen mit Demenz unterstützen können.


 

B

Blickkontakt aufnehmen. Es ist hilfreich, vor jedem Gespräch Blickkontakt herzustellen und den Menschen mit Demenz möglichst namentlich anzusprechen. Vergewissern Sie sich, dass sie gehört werden und der/die Betroffene sich angesprochen fühlt.


 

C

Charmant sein, nicht auf Rechthabe pochen. Zeigen Sie Verständnis. Diskussionen über richtig und falsch sind nicht zielführend, können den Menschen mit Demenz im Zweifelsfall nur noch aggressiver oder trauriger machen. Nehmen Sie Anschuldigungen und Vorwürfe nicht persönlich, sie können Ausdruck von Hilflosigkeit sein und zum Krankheitsbild gehören.


 

D

Deutlich sprechen. Reden Sie langsam und deutlich. Wiederholen Sie wichtige Informationen und verwenden Sie dabei immer dieselbe Formulierung. Wenn das Gesagte mit entsprechender Mimik und Gestik unterstrichen wird, kann es zum besseren Verständnis beitragen. Ironie hingegen ist für Menschen mit Demenz schwer einzuordnen.


 

E

Einfache Sätze und Fragen formulieren. Verwenden Sie einfache, kurze Sätze, die möglichst nur eine Information enthalten. Vermeiden Sie offenen und W-Fragen. Häufig fällt es Menschen mit Demenz leichter, sich zwischen zwei Angeboten zu entscheiden. So könnte die Frage: „Mächten Sie Kaffee oder Tee?“ leichter zu beantworten sein als „Was möchten Sie trinken?“.